Sollte Ihr Dach das gleiche Bild bei kalten Temperaturen zeigen, dann liegt es daran, dass es relativ schlecht, oder sogar gar nicht gedämmt ist! Im oberen nicht beheizten Dachboden Bereich ist wunderbar ersichtlich das der Raureif / Frost noch auf den Dachziegeln liegt, im Wohnbereich wiederum ist das Dach durch die hinaus tretende Wärme komplett frei getaut!

  • Wärme Austritt im Wohnbereich

  • mangelhafte vorhandene Dämmung

  • mit den Jahren geschrumpfte vorhandene Dämmung

Viele ältere Gebäude haben ausgebaute Dachgeschosse, bei denen die Dachschrägen (von der Traufe bis zur obersten Geschossdecke ca. 2 – 4 m Länge) gar nicht bzw. sehr ungenügend gedämmt sind. Man kann vom Spitzboden in die leeren Gefache zwischen die Sparren schauen. Dabei sieht man häufig, dass auf der inneren Verkleidung z.B. auf Dachlatten montierte Holzwolleplatten, die raumseitig verputzt sind keine oder nur unzureichende Dämmstoffschichten aus alter Glaswolle vorhanden sind.

  • Wärme Austritt im Wohnbereich

  • mangelhafte vorhandene Dämmung

  • mit den Jahren geschrumpfte vorhandene Dämmung

Oft fehlt unter der Dachverkleidung aus Dachpfannen eine Unterdeckbahn.

Der nachträgliche Einbau von Platten oder Mattendämmstoffen ist „ohne“ Demontage der Dacheindeckung oder der Innenverkleidung nicht fachgerecht durchführbar! 

Das können wir gerne für Sie ändern!

Lösung: Das Dämmsack-System

Unsere Monteure bringen beim Dämmsack Verfahren vorkonfektionierte Folienschläuche in die leeren Dachgefache ein. Durch das Aufblasen mit Luft passen sich die Schläuche perfekt an die Sparren an. Anschließend wird in den so entstandenen Dämmsack ein Faserdämmstoff wie z.b. Zellulose eingeblasen. Dabei wird der Einblasdämmstoff so verdichtet, dass er lückenlos und dauerhaft setzungssicher bleibt.

(Der Spezial-Folienschlauch ist, unterseitig dampfbremsend und oberseitig diffusionsoffen)

  • ohne vorhandene Dämmung

  •  mit bereits vorhandener Dämmung

  • Dämmsack vor der Befüllung

  • Dämmvorgang

  • Dämmsack befüllt

oder Hartfaserplatten System

Dazu werden Hartfaserplatten auf die große der Gefache zurecht geschnitten und im Anschluss auf der vorhandenen Dachlattung befestigt. Dadurch wird gewährleistet, dass zwischen Dämmung und den Dachpfannen genügend Platz für die Hinterlüftung bleibt. Nachdem alle vorarbeiten erledigt sind, kann das verfüllen des Dämmstoffes, wie zb. Zellulose beginnen.

  • Hartfaserplatten vor der Befüllung

  • Dachschräge gedämmt

  • Hartfaserplatte befüllt

Verfüllung von Dachschrägen mit intakten Unterspannbahnen

Wenn bauseits die Unterspannbahn noch intakt sein sollte, sie vor kurzen neu gemacht wurde, oder die Gefache komplett mit Holz verkleidet sind, kann das Verfüllen zeitnah ohne große vorarbeiten beginnen.

  • Dachschrägenfach vor der Dämmung

  • Dämmvorgang mit intakter Spannbahn

  • Dachschrägenfach lückenlos verfüllt

Hinweis

Die hier beschriebenen Verfahren sind zurzeit die einzigen, welche das Problem „nachträgliche Dämmung der ausgebauten Dachschräge“ wirtschaftlich und technisch einwandfrei lösen. Das Verfüllen mit Schüttdämmstoffen oder Schäumen direkt gegen die Dachpfannen entspricht nicht den technischen Regeln und kann zum Versagen der Dämmung oder zu anderen Bauschäden führen.

Vorher

 Bautechnische Daten  Grafik

 

Nachher

 Bautechnische Daten  Grafik

 Vorteile
Eine aufwändige Demontage der Innenbekleidung (Innenausbau) und der Dacheindeckung ist nicht notwendig.
Sollte später das Dach doch einmal neu gedeckt werden, kann die im Sparren- zwischenraum befindliche Dämmung dort verbleiben und wird nur nach außen ergänzt.
Der sommerliche Wärmeschutz wird - besonders durch die hohe Wärmespeicher kapazität von Zellulose erheblich verbessert.
Das Verfahren ist bauphysikalisch einwandfrei.
Zugerscheinungen auf Grund von Undichtigkeiten verschwinden.
Die beheizte Innenwandoberfläche wird deutlich wärmer und dadurch trockener.
Schimmelpilzbildung hat keine Chance!
Die Räume werden behaglicher.
Die Heizkosten werden stark reduziert.
Es wird weniger CO2 emittiert.
Dieses Dämmverfahren ist sehr kostengünstig und amortisiert sich innerhalb weniger Jahre.
Die Dämm-Maßnahme kann meist an einem Tag durchgeführt werden.
Die Belastung der Bewohner durch die Arbeiten ist sehr gering.
Ein nachträglicher Ausbau und Wiederverwenden des Dämmmaterials ist möglich.

 Geeignete Produkte
Einblas-Dämmstoff „Zellulose“ (recyceltes Alt- papier)
Steinwolle
Knauf Supafil Timber Frame

 Wärmeschutz
Beträgt der Wärmedurchlasskoeffizient der Dachkonstruktion (U-Wert) vorher ca. 2,3 W(m2K), so kann er durch die Dämm-Maßnahme auf ca. 0,3 W(m2K) gesenkt werden
Dies bedeutet eine wärmetechnische Verbesserung des Bauteils Dachschräge um ca. 85 %.

 Kosten
ca. 25 - 55 €  m² je nach Dämmstärke, Menge und Dämmverfahren
Bei einem Einfamilienhaus mittlerer Größe ergeben sich somit: Gesamtkosten von ca. 1000 - 2500 €.
Amortisationszeit des eingesetzten Kapitals 2 - 5 Jahre.

Gerne beraten wir Sie auch ausführlicher zu speziellen Gegebenheiten an Ihrem Gebäude, zu Dämmstoffen und zu Preisen.